
tiergestützte Familienbegleitung
Ein tierischer Erfahrungsraum für Kinder und Jugendliche – mit Einbindung der Eltern
Wenn Kinder oder Jugendliche in schwierigen Lebensphasen stecken, geraten oft auch ihre Gefühle, ihr Verhalten und ihr Selbstvertrauen aus dem Gleichgewicht. Trennung oder Scheidung der Eltern, Konflikte in der Schule, Mobbing, Verlust, Überforderung oder Anpassung an neue Lebenssituationen können für Kinder und Jugendliche große emotionale Herausforderungen bedeuten. Die tiergestützte Familienbegleitung bietet hier einen geschützten Rahmen, in dem Kinder durch die Begegnung mit Tieren Sicherheit, Vertrauen und neue Handlungsmöglichkeiten entwickeln können – begleitet und getragen von einer behutsamen Einbindung der Eltern.

Themen und Ziele
Jede Begleitung ist individuell und richtet sich nach den Bedürfnissen des Kindes und seiner aktuellen Lebenssituation. Häufige Themen sind:
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Trennung oder Scheidung der Eltern
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Ängste, Rückzug oder emotionale Überforderung
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Schwierigkeiten im Umgang mit Wut, Trauer, Frustration oder Grenzen
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geringes Selbstwertgefühl oder fehlendes Vertrauen in die eigene Stärke
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Anpassung an neue Lebenssituationen (Umzug, Schulwechsel, Patchwork-Familie)
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Belastungen durch Konflikte oder Veränderungen im familiären Umfeld
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Mobbing, Ausgrenzung oder soziale Unsicherheit
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Ziel der Begleitung ist es, das Kind in seiner emotionalen Entwicklung zu stärken, Selbstwirksamkeit und soziale Kompetenzen zu fördern und neue Wege im Umgang mit herausfordernden Situationen zu eröffnen. Die Tiere unterstützen diesen Prozess auf natürliche Weise: Sie spiegeln authentisch, reagieren fein auf Stimmungen und laden zur achtsamen Begegnung ein – ohne Bewertung, aber mit viel Präsenz.
Die tiergestützte Familienbegleitung findet am Emshof in Telgte statt – in einer naturnahen, geschützten Umgebung, die Ruhe, Lebendigkeit und echte Verbindung ermöglicht. Die Einheiten finden dabei optimalerweise wöchentlich oder zweiwöchentlich statt. Im Abschlussgespräch kann gemeinsam überlegt werden, ob es sinnvoll ist, dass das Kind weitere Einheiten wahrnimmt, ggf. in einem anderen Rhythmus.

Ablauf und Buchung der Familienbegleitung
Die tiergestützte Familienbegleitung richtet sich an Kinder und Jugendliche in herausfordernden Lebenssituationen und bezieht – je nach Anliegen – die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten behutsam mit ein.
Der Einstieg erfolgt über ein kostenloses Erstgespräch (ca. 20 Minuten). Dieses dient dem gegenseitigen Kennenlernen, der ersten Orientierung und der Klärung, ob die tiergestützte Familienbegleitung grundsätzlich passend ist (siehe Ablauf).
Im Anschluss findet ein Anamnesegespräch mit den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten statt – auf Wunsch mit beiden Elternteilen oder auch nur mit einer Bezugsperson. Hier nehmen wir uns Zeit, die aktuelle Situation, die Anliegen des Kindes sowie wichtige Rahmenbedingungen gemeinsam zu betrachten.
Darauf aufbauend beginnen die ersten Einheiten mit dem Kind am Hof. In dieser Phase können sowohl das Kind als auch die Eltern in Ruhe prüfen, ob die Begleitung stimmig ist und sich ein tragfähiger Prozess entwickeln kann.
Bei einer längerfristigen Begleitung sind in regelmäßigen Abständen Elterngespräche vorgesehen, um Entwicklungen gemeinsam zu reflektieren, Fragen zu klären und den Prozess gut abzustimmen. Zeitpunkt und Umfang dieser Gespräche erfolgen nach individueller Absprache.
Tempo, Dauer und inhaltliche Schwerpunkte orientieren sich stets an den Bedürfnissen des Kindes und der Familie.
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